Im Quartier freifunkt´s

Die Stadtverwaltung empfiehlt dem Rat, städtische Gebäude zur Verfügung zu stellen: Die Zeichen stehen auf Freifunk.freifunkwtal_2015-März-27 (2)Ein flächendeckend freier Zugang zum Internet für alle Menschen in Oberbarmen und Wichlinghausen rückt in greifbare Nähe.

Die Abstimmungsprozesse zwischen dem Freifunk Wuppertal, dem Gebäudemanagement und den anderen involvierten Ressorts laufen bereits.
Besonders Türme sind für das Projekt interessant – wie auf dem Turm der Immanuelskirche werden hier Freifunk-Leuchttürme („Knoten“) errichtet, die mit Zugang zum Internet von jedem Anwohner durch Aufstellen eines Routers in seiner Wohnung versorgt werden können. So wird der Freifunk zu einem Bürgerprojekt, das allen unabhängig vom Einkommen die Nutzung des Internets ermöglicht.

Jeder Mensch in Reichweite eines Knotens wird an der digitalen Gesellschaft teilhaben können. Aber, wie gesagt: dazu braucht es das Engagement der Bürger, bzw. Anwohner. Sie müssten das Projekt zu ihrem Projekt machen. Die unkomplizierte Kooperation mit der Stadtverwaltung macht den Weg frei. Nun müssen die Menschen vor Ort selbst den Freifunk in die Hand nehmen.

Wer das „WLAN Freifunk-Wuppertal“ auf seinem PC oder Laptop schon sieht, kann es mit einem Router erweitern und das Netzwerk damit ausbauen. Diesen Router bekommt man gratis bei Freifunk Wuppertal und per Mail: kontakt@freifunk-wuppertal.net
Finanziert wurden die Router über den Verfügungsfonds der Sozialen Stadt.
An welchen Stellen es bereits jetzt Freifunk gibt, kann man auf einer ständig aktualisierten Seite im Netz sehen:klicken Sie hier.

Übrigens: Im Freifunk werden keine Daten weitergegeben! Man surft völlig anonym. Und die Energieversorgung der Router kostet weniger als 1 Euro im Monat.