Einweihung des Mosaikweges

Einweihung der Mosaike mit dem Künstler Robert Kaller (4.v.li.) und Huran Amahrouk (ganz rechts)

20 Tonnen Steine wurden bewegt, um die drei Treppen von der Berliner Straße bis zum Krühbusch hoch mit Mosaiken zu verschönern. Der Künstler Robert Kaller aus Dortmund hatte, unterstützt von vielen Oberbarmerinnen und Oberbarmern und dem syrischen Mosaikkenner Huran Almahrouk, die bisherigen Angsträume in prachtvolle Galerien verwandelt. Finanziert wurde das Projekt über das Förderprogramm „Soziale Stadt Oberbarmen/Wichlinghausen“.Bei der offiziellen Einweihungsfeier auf dem Kirchplatz von St. Johann Baptist berichteten Bezirksbürgermeisterin Christel Simon und Robert Kaller über die Entstehung der Kunstwerke. So machte der Künstler keinen Hehl daraus, dass die katholische Kirchengemeinde anfangs der Verschönerungsaktion skeptisch gegenüberstand. „Es gab die Befürchtung, dass die Treppe, die direkt an das Grundstück der Kirche angrenzt, zu bunt würde.“

Der Sandstein der Kirche wurde auch im Mosaik verwendet.

Dezent bunt und hochwertig gestaltet sind nun die Mosaike, für die unter anderem der gleiche Sandstein verwendet wurde, wie dereinst für den Bau des Gotteshauses. „Dafür sind wir eigens in den Steinbruch gefahren, aus dem der Sandstein kommt“, erklärte Kaller. Er lobte auch die Nachbarn, die ihn und seine Mitstreiter mit Kaffee und Strom unterstützten.

Anwohnerin Bernhild Ebert ist begeistert von den Bildern, die die Wände der Treppenschluchten zieren: „Ich kann nicht so gut Treppen steigen, aber ich bleibe immer unten an den Treppen stehen und schaue hoch.“ Ein Lieblingsbild hat sie auch: „Die Formen und Farben gefallen mir sehr gut.“ Eine Nachbarin, die gerade vorbeikommt, pflichtet ihr bei: „Das ist sehr schön geworden.“