Aus der Stadtteilkonferenz

In den Gemeinderäumen der Immanuelskirche tagte erneut die Oberbarmer Stadtteilkonferenz. Nachrichten für den Stadtteil.
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Dass Schulsozialarbeit immens wichtig ist, ist keine neue Erkenntnis. Die Konferenz freut sich, dass dem nun verstärkt Rechnung getragen wird.
So ist seit Juli Rainer Scholz als Koordinator für SiSAL bei der Stadt Wuppertal angestellt. Das Kürzel steht für das Projekt „Sicherung Schulabschluss Leben“ im Rahmen des ESF-Modellprogramms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“. Zielgruppe sind zwölf- bis 17-Jährige, die dadurch auffallen, dass sie passiv oder aktiv nicht am Schulunterricht teilnehmen und so eine Weiterbeschulung oder ein Schulabschluss bei ihnen gefährdet ist. Neben den Schulsozialarbeitern, die über SiSAL in diversen Stadtteilen im Einsatz sind, werden verschiedene Mikroprojekte im Stadtteil begleitet. Dazu gehört etwa die Verstetigung des Verfügungsfonds-Projekts PflanzBar (gemeinsam mit dem Jugendzentrum Heinrich-Böll-Str. und anderen Akteuren).
Auch an der Hauptschule Hügelstraße arbeiten mittlerweile drei Schulsozialarbeiterinnen, die für die Lehrer, Schüler und Eltern sehr wichtig sind.

Darüber hinaus wurde auf eine Vielzahl von Veranstaltungen hingewiesen, die in den nächsten Tagen im Quartier anstehen:
das 2. Lichterfest rund um die Wichlinghauser Kirche,
ein Konzert der Kantorei Barmen-Gemarke in der Immanuelskirche (beides am 07.11.);
eine Aufführungsserie des CVJM Oberbarmen mit der neuen Inszenierung der Theatergruppe Lampenfieber (07.11. bis 22.11. und im Januar);
die Eröffnungsfeier des „Hauses für Alle“ des CeVi Beckacker in der Samoastr. 16 (08.11.);
eine Buchlesung des SKF in der Stadtmission zur Geschichte Oberbarmens (21.11.)
und der Adventsmarkt an/in der Immanuelkirche (13.12.).
Die Immanuelskirche veröffentlicht überdies einen neuen Kulturkalender.

Dem aktuellen Thema „flüchtende Menschen“ begegnet auch das evangelische Familienzentrum am Wichelhausberg und bietet ab sofort eine Eltern-Kind-Spielgruppe für Flüchtlingsfamilien an.

Die WQG hat einen Interimsgeschäftsführer: Prof. Dr. Hüttenhölscher von der WSW wird die Geschäfte der Gesellschaft führen, bis ein Nachfolger gefunden wurde. Der bisherige Geschäftsführer Andreas Mucke ist bekanntlich zum neuen Oberbürgermeister gewählt worden. In der Unternehmerbroschüre für Oberbarmen und Wichlinghausen, die die WQG herausgeben wird, schalten aktuell ca. 30 Teilnehmer eine Anzeige. Darunter sind viele soziale Einrichtungen. Die Akquise läuft noch bis Mitte November. Alle sozialen Einrichtungen sind aufgerufen, mindestens im kostenlosen Adressteil aufgeführt zu werden. Infos gibt es unter http://www.quartierentwicklung.de/

Ein weiteres Projekt unter Mitwirkung der WQG wurde vorgestellt: „Haushüten auf Zeit“ – ein Konzept, das Zwischennutzung, moderne Wohnformen und Sanierung in sinnvolle Beziehung und sowohl Eigentümern als auch Mietern Nutzen bringt. Hier kooperiert die WQG mit dem Zentrum für Transformationsforschung der Bergischen Universität und dem Wuppertal Institut.
Ende November soll ein Workshop zu dem Thema stattfinden. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Nikolai Spies (WQG), nikolai.spies@quartier-entwicklung.de, Telefon: 0202/7580286-82 oder Annaliesa Hilger (TransZent), ahilger@uni-wuppertal.de, Telefon: 0202/439-4746.

Wie bereits bekannt gegeben, ist auch der AK Berliner Straße in Sachen Stadtteilentwicklung aktiv. Der neu gegründete Verein hat die Vision einer Gründung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft. Das nächste Treffen am 13.11. ist offen für alle Interessierten, Eigentümer und Geschäftsleute.

Sibylle Ackermann (Soziale Ordnungspartnerschaften) hat das neue Angstraumkonzept der Stadt Wuppertal vorgestellt. Sie finden dieses online hier.

Schließlich zwei Nachrichten in eigener Sache:

Künftig wird auch das Quartierbüro VIERZWOZWO an das Freifunk-Netz angeschlossen. Alle Einrichtungen im Stadtteil sind freundlich dazu aufgerufen, einen Platz für einen Router bereitzustellen und sich mit Freifunk abzustimmen: oberbarmen@freifunk-wuppertal.net

Die Diakonie Wuppertal hat sich an der Ausschreibung für das Quartiermanagement ab 2016 / zweite Förderphase beteiligt. Derzeit prüft die Stadt die Bewerbungen.