Die Entwürfe stehen fest . Jetzt wird es in Wichlinghausen bunter.

Beim Projekt „Ein farbenfrohes Viertel“ hat der Verein „Wir in Wichlinghausen“ gemeinsam mit fünf Einrichtungen, engagierten Bürger*innen sowie drei Künstlern einen wichtigen Meilenstein erreicht. Im Mai entwickelten Kinder, Jugendliche, Senior*innen und Anwohnende in kreativen Workshops zahlreiche Ideen für die Gestaltung von insgesamt 15 Verteilerkästen. Inzwischen wurden die Entwürfe finalisiert, die jetzt in den Sommermonaten professionell auf die Verteilerkästen im Umfeld der beteiligten Einrichtungen übertragen werden. Den Abschluss des Projekts bildet ein gemeinsames Stadtteilfest im September.





Jetzt ist sie fertig: die von jungen Menschen kunstvoll gestaltete Graffitifläche in Oberbarmen. Wenn man von der Schwarzbach in die Langobardenstraße einbiegt, sieht man nach etwa 300 Metern auf der linken Seite eine Wand. Der erste Teil wird von „wildem Graffiti“ verunziert. Dann folgt das Kunstwerk der Jugendlichen aus dem Jugendzentrum Wi4U. Bei schönstem Wetter haben sie es gemeinsam mit dem Künstler Steffen Peter aufgebracht. Wer Interesse hat, seine Wand kunstvoll besprühen zu lassen, kann sich bei Stefanie Rolf im Quartierbüro melden.
Dass Graffiti Kunst ist, daran gibt es eigentlich keinen Zweifel. Zumindest dann nicht, wenn das Gesprühte künstlerisch wertvoll gestaltet ist. Damit es in Oberbarmen und Wichlinghausen bald nur noch Kunst aus der Sprühdose und keine Schmierereien mehr gibt, haben das VierZwoZwo Quartierbüro und das Jugendzentrum Wi4U ein Pilotprojekt gestartet. Sie wollen Jugendlichen die handwerkliche Kunst hinter Graffiti und gleichzeitig Verständnis für eine gemeinsame Stadtteilentwicklung aller Generationen nahebringen. 