Reger Austausch in Wichlinghausen

Die Stadtteilkonferenz Wichlinghausen

Bei der Stadtteilkonferenz Wichlinghausen am 21. Juni stellten Akteure aus dem Quartier ihre Projekte vor. Vor 40 Netzwerkpartnern in der evangelisch-methodistischen Kirche präsentierten sich unter anderem das Bob-Kulturwerk mit dem Nachbarschaftsmarkt und dem Klimaschutz-Projekt sowie die GESA mit dem Sommercamp für junge Erwachsene.  Britta Jobst, Koordinatorin der Sozialen Stadt Oberbarmen/Wichlinghausen gab Neuigkeiten rund um das Förderprogramm bekannt und Quartiermanagerin Nina Schuster berichtete über anstehende Termine im Quartier.

Das Bob-Kulturwerk bringt aktiven Klimaschutz ins Quartier. Foto: Klaus-Günther Conrads

Liesbeth Bakker, Büro Ideaalwerk und engagiert im Bob-Kulturwerk, erläuterte das Klimaschutzprojekt, für das der Verein mit Sitz an der Wichlinghauser Straße 38 Fördergelder beantragt und bewilligt bekommen hat (Link zum Artikel). Nach wie vor sucht Frau Bakker, Koordinatorin des Projekts, weitere Ehrenamtliche, die beispielsweise Aktionen, Workshops und Schulungen mit Nachbarn und an benachbarten Schulen durchführen.
Anne Bünger, ebenfalls vom Bob-Kulturwerk, kündigte den Nachbarschaftsmarkt am Sonntag, den 1. Juli, auf der großen Freifläche an der Wichlinghauser Straße an. Während von 10.00 bis 16.00 Uhr Marktstände zum Gucken, Kaufen und Plaudern einladen, findet von 16.00 bis 20.00 Uhr zum zweiten Mal das Nachbarschaftsfest statt. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgt die „Villa Rock“ mit ihren jungen Musiktalenten.

Ein Sommerferienprogramm für junge Leute zwischen 16 und 20 Jahren bietet dieses Jahr zum ersten Mal die GESA an. Im Rahmen des Projekts prioA können 20 Jugendliche bis zu vier Wochen in den Ferien zusammen verbringen. Dabei werden unter anderem lokale Betriebe besichtigt, eine Stadtteilrallye durchgeführt oder ein Kickerturnier veranstaltet. Da die Teilnahme für die jungen Leute kostenlos ist, sammelt die GESA Spenden unter anderem über das Portal www.betterplace.org.

Gute Nachrichten für alle zukünftigen Antragsteller des Verfügungsfonds brachte Britta Jobst mit. Die Stadt ändert die Richtlinien für die Beantragung von Geldern aus dem Fördertopf, der unter anderem Vereine oder private Initiativen fördert. Künftig soll der Eigenanteil von bislang zehn Prozent wegfallen. Damit zahlt das Land NRW 80 Prozent für nachbarschaftliche Aktionen und die Kommune 20 Prozent. Britta Jobst wies auch darauf hin, dass nun für die gesamte Stadt einheitliche Förderrichtlinien erarbeitet werden. In diesen werden die Erfahrungen der vergangenen Jahre berücksichtigt, die die Beiräte der jeweiligen Verfügungsfonds (es gibt mehrere in Wuppertal) gemacht haben. Im Herbst soll der Stadtrat über den bis dahin zu erarbeitenden Entwurf entscheiden.

Der CVJM Wichlinghausen, dessen Gebäude an der Bartholomäusstraße vor einigen Jahren durch einen Brand zerstört wurde, hat seine Wiedereröffnung gefeiert. Für die Gestaltung des Außengeländes erhält der Verein zukünftig Unterstützung über die Soziale Stadt.
Für den Kinderspielplatz Matthäusstraße, der in Kürze neugebaut wird, erhielt die Wichernhaus gGmbH den Zuschlag. Bis zum Herbst rechnen die Verantwortlichen mit der Fertigstellung. Fast fertig ist der vierte und letzte Bauabschnitt im Nordpark.

Dass vom 14. bis 23. September die Woche des bürgerschaftlichen Engagements zum zweiten Mal in Wichlinghausen stattfindet, darauf wies Nina Schuster hin. Es wird ein Faltblatt mit allen Veranstaltungen geben, die in der Aktionswoche stattfinden. Auch das Quartierbüro beteiligt sich mit einer Aktion am 17. September von 16.00 bis 18.00 Uhr. Ehreamtlich tätige Wichlinghauerinnen und Wichlinghauser berichten, wie sie sich ehrenamtlich engagieren und was ihnen das Ehrenamt zurückgibt. Eine spannende Austauschrunde wird erwartet.
Zwei Aufrufe wurden ebenfalls in der Stadtteilkonferenz kundgetan: Zum einen benötigt der Kinderschutzbund für seinen Kleiderladen (derzeit in der Westkotter Straße 184) ein neues Ladenlokal von mindestens 100 Quadratmetern Größe und zusätzlich viel Lagerraum. Bevorzugter Standort ist weiterhin der Stadtteil Wichlinghausen. Zum anderen sucht die Skatefabrik, die auch im Bob-Kulturwerk engagiert ist, einen Raum oder eine Halle ab mindestens 50 Quadratmetern Größe.
Wer hier weiterhelfen kann, kann sich an das Quartierbüro unter info@vierzwozwo.de wenden.

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