Viele Themen bei der Stadtteilkonferenz Wichlinghausen

Karte zu „Soziale Stadt Oberbarmen/Wichlinghausen“

In Wichlinghausen ist viel los und viel geplant. Bei der Stadtteilkonferenz, die am 21. September im Haus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde tagte, präsentierten die Aktiven im Quartier ihre Projekte. Alle Termine stehen im VierZwoZwo-Kalender.

Ob Sport, Kultur, Fest oder Bauprojekt: Die Liste der Aktivitäten im Stadtteil ist lang. Meist richten sich die Angebote an Menschen im gesamten Gebiet der „Sozialen Stadt Oberbarmen/Wichlinghausen“ oder sogar an alle Wuppertaler. Damit es eine noch bessere Vernetzung zwischen Oberbarmern und Wichlinghausern gibt, wird das Quartierbüro ab 2018 zwei gemeinsame Stadtteilkonferenzen und jeweils eine eigene für die beiden Stadtteile organisieren. Dieser Vorschlag wurde in der aktuellen Konferenz positiv aufgenommen. Denn so erfahren die Akteure zwei Mal jährlich zeitgleich Wichtiges aus ihrer Nachbarschaft.

Künstlerisch gestaltete Stufen

Dazu gehört auch der Bericht der Verwaltung zu Entwicklungen der „Sozialen Stadt“. Dieses Mal berichtete Patricia Knabenschuh über die künstlerische Gestaltung entlang der Wegeverbindung vom Krühbusch über die Normannenstraße hin zur Langobardenstraße. Dies ist ein Projekt aus der 1. Förderphase der Sozialen Stadt und es steht kurz vor Vollendung. Die endgültige Fertigstellung erfolgt im November. Die Treppe an der Elbersstraße soll im nächsten Jahr in ähnlicher Form gestaltet werden. Der Trassenzugang von der Germanenstraße wird sich noch verschieben. Das Hof- und Fassadenprogramm wird hingegen rege in Anspruch genommen. Es liegen viele Anträge vor. Viele Fassadenerneuerungen konnten bereits realisiert werden.

Die sozialen Projekte „PrioA“ und „75 Familien Plus“, die aus dem Europäischem Sozialfonds (ESF) gefördert werden, sind gestartet. Für „75 Familien Plus“ sind bereits erste Familien gefunden. 75 von Armut und besonderen Belastungen betroffene Familien in Wichlinghausen-Süd werden durch Familiencoaches aufgesucht und individuell beraten. Das Projekt wird vom Jugendamt und vom Jobcenter umgesetzt. „PrioA“ ist eine Kooperation von Jobcenter und GESA und richtet sich an Jugendliche in Wichlinghausen und Oberbarmen. Sie und ihre Eltern erhalten Unterstützung bei dem Weg hin zur Ausbildung.

Wer macht gerade was?

Ein weiterer wichtiger Teil der Stadtteilkonferenz ist es, Projekte bei den Netzwerkpartnern bekannt zu machen. Gerade, wenn noch Mitarbeitende oder Teilnehmende gesucht werden, ist der Austausch eine gute Hilfe. So hat das Jugendzentrum CEVI für den 11. Oktober, 18.00 bis 21.00 Uhr, ein Soccerturnier in der Soccerhalle Rauental organisiert. Dazu werden zahlreiche Fußballbegeisterte zwischen 14 und 20 Jahren erwartet. Anmeldungen sind noch möglich.

Sportlich geht es bald auch im BOB-Kulturwerk zu: Der aus der Akzentschule entstandene Verein Hilfe und Integration bietet ab Anfang Oktober einen Selbstverteidigungskurs für Frauen im Büngerhaus, Wichlinghauser Straße 38, an. Dieser findet an 16 Terminen immer Dienstag und Donnerstag in der Zeit von 18.00 Uhr bis 19.45 Uhr statt. Es sind noch 12 Plätze für Teilnehmerinnen zu vergeben. Der Kurs basiert auf einem innovativen Konzept und vereint schnell erlernbare, effiziente Praktiken mit psychologischen Komponenten und wird in Kooperation mit der Stadt Wuppertal durchgeführt. Geleitet wird der Kurs von Nadja Freimann und Andrey Ivanov. Anmeldungen unter Telefon 25 74 100.

Stadtteilzentrum Wiki, ehemalige Wichlinghauser Kirche

Hell und bunt wird es beim nächsten Lichterfest rund um die Wichlinghauser Kirche, Westkotter Straße 198. Der Verein „Wir in Wichlinghausen“ (WiW) bietet das beliebte Event am Samstag, 4. November, von 14.00 bis 20.00 Uhr wieder an. Für die Durchführung werden noch Ehrenamtliche gesucht. Informationen auf der Homepage www.wuppertal-wichlinghausen.de.

In Kürze soll am Berufskolleg Barmen eine Lehrerstelle in eine Sozialpädagogenstelle umgewandelt werden. Der Schwerpunkt dieser Stelle liegt in der Vernetzung in Oberbarmen und Wichlinghausen. Die Stelle ist noch nicht ausgeschrieben, Interessenten können sich aber bereits jetzt per E-Mail bei Bernd Grabowsky melden: bernd.grabowsky@stadt.wuppertal.de.

Die Diakonische Altenhilfe sucht immer neue Ehrenamtliche für den ambulanten Hospizdienst „Die Pusteblume“. Es gibt insgesamt zwei Standorte, einen in Elberfeld und einen in Wichlinghausen in der Stollenstraße. Begleitet werden aber auch  Menschen in anderen Stadtteilen. Menschen, die schwer krank sind oder im Sterben liegen, bzw. die Angehörigen, nehmen Kontakt auf und jemand vom Hospizdienst fährt zu den Menschen nach Hause, klärt den Bedarf und vermittelt einen passenden Ehrenamtler. Die Ehrenamtler bringen Zeit mit – wie diese genutzt wird, entscheiden die Betroffenen selbst. Es gibt derzeit vier Hauptamtliche beim Hospizdienst, die die 80 Ehrenamtlichen koordinieren. Derzeit werden ca. 200 bis 250 Begleitungen pro Jahr geleistet. Der Hospizdienst arbeitet mit allen Heimen zusammen, die zur Diakonie Wuppertal gehören, aber auch Menschen im Krankenhaus und zu Hause werden begleitet. Informationen gibt es unter Telefon 25 29 751.

Fördergelder für Projekte, in denen es um Kinder und Jugendliche geht, bietet die „Vom-Hemdt-Stiftung“. Der Stiftung geht es insbesondere darum, etwas für die Jugend in und um Wichlinghausen zu tun. Die Antragsfrist ist jedes Jahr der 30.6. Informationen gibt es bei der Deutschen Stiftungsagentur Telefon 02131 / 5 25 13-0. Anträge nimmt auch Anna-Maria Dörpelkus, Leitung der Sparkasse Wichlinghausen, entgegen

Immobilienbesitzer aus Wichlinghausen und Oberbarmen treffen sich auf Einladung der Stadt Wuppertal, des VierZwoZwo Quartierbüros und dem Büro für Quartierentwicklung am Montag, den 6. November. Um 18.00 Uhr beginnt das „Forum Eigentümer in Oberbarmen und Wichlinghausen“ im Opera, Schwarzbach 105. Thema des Forums ist „Fördermittel und Finanzierungsmöglichkeiten für Eigentümer“.

Wichlinghausen überregional

Wichlinghauser sind nicht nur in ihrem Stadtteil präsent, sondern vertreten den Wuppertaler Osten auch in der ganzen Stadt und manchmal sogar in der ganzen Welt. So ist der Chor „Kantorei Barmen Gemarke“ in den nächsten Wochen zwei Mal im nicht ganz so weit entfernten Elberfeld zu hören (3. Oktober, 17.30 Uhr, Friedhofskirche, Hochstraße, und 5. November, 18.00 Uhr, Historische Stadthalle, Johannnisberg). Ende Oktober führt ihn seine Chorreise dann deutlich weiter weg nach Israel. Der Wichlinghauser Jugendchor und der Kinderchor, die beide aus Mitteln des Verfügungsfonds „Soziale Stadt Oberbarmen/Wichlinghausen“ finanziert werden, treten in Elberfeld (Kinderchor: 3. Oktober, 15.30 Uhr Friedhofskirche, Hochstraße) und Langerfeld (Jugendchor: 5. Oktober, 18.00 Uhr Bandfabrik, Schwelmer Straße 133) auf.

Für den SKJ stellte Anja Eigenbrodt stellt den Stadtteilservice Wichlinghausen vor. Dort sind Menschen in Arbeitsgelegenheiten (AGH) tätig, die vom Jobcenter finanziert werden. Aktuell sind in Wichlinghausen 12 AGH-Kräfte im Einsatz, zwei Anleiter kümmern sich um die Mitarbeitenden. 5 AGH-Kräfte sind zudem aktuell im Lotsenprojekt am Döppersberg eingebunden.