Das Quartier wird bunt

Eigentümerin Kornelia Lüken erfreut sich an ihrer bunt gestalteten Wand.

In einem gemeinsamem Projekt zwischen VierZwoZwo Quartierbüro und dem Mikroprojekt des Internationalen Bundes „Jugendmigrationsdienst im Quartier“ wurde jüngst eine rund 40 Meter lange Grundstücksmauer in der Kreuzstraße farblich gestaltet. Die engagierte Eigentümerin Kornelia Lüken stellte dafür ihre private Fassade zur Verfügung. „MuralStudio“ lautet der Name des Programms des Jugendmigrationsdients im Quartier (JMD-iQ), das sich zum Ziel gesetzt hat, graue Wände in Oberbarmen und Wichlinghausen ansehnlich zu gestalten. Gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Quartier wurde so in den Sommerferien 2019 eine Wand in Wichlinghausen farbenfroh erneuert.

Das Quartierbüro hat dabei den Kontakt zwischen der Eigentümerin und dem JMD-iQ hergestellt. Und es war auch gar nicht schwer, Kornelia Lüken für das Projekt zu begeistern. Frau Lüken ist als engagierte Wichlinghauserin und ehemals 1. Vorsitzende des Bürgervereins Wir in Wichlinghausen dem Quartierbüro schon lange bekannt. Seit kurzem ist sie zudem Mitglied der neu gegründeten Arbeitsgruppe, die sich mit Graffitis und illegalen Schmierereien im Stadtbild beschäftigt.

Kornelia Lüken (re.) bedankt sich bei der Projektleiterin Karla Spennrath (mi.) und dem Graffiti-Künstler Dominik Hebestreit für ihr Engagement.

Für das Projekt konnte Projektleiterin Karla Spennrath den bekannten Wuppertaler Graffiti-Künstler Dominik Hebestreit (Birne) gewinnen, der während eines einwöchigen Workshops die Jugendlichen anleitete ihre Motive erst einmal vorzuskizzieren und anschließend an die Wand zu bringen. Natürlich wurden dabei auch die Wünsche von Frau Lüken berücksichtigt, die als großer Dackel-Fan sich die Vierbeiner auf ihrer Wand wünschte.

Zunächst wurde die Grundstücksfassade grundiert, anschließend wurden drei große Dackelmotive vorgezeichnet und ausgemalt. Danach wurde es bunt: einzelne Motive wurden innerhalb der Hundekörper an die Wand gebracht. Zum Abschluss des Projekts stattete der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Helge Lindh dem Projekt noch einen Besuch ab.

In unserer Fotostrecke sehen Sie die Entwicklung der Fassade in ihren einzelnen gestalterischen Abschnitten: