Stadtteilkonferenz Wichlinghausen: Viele Teilnehmer, viel Neues, viele Aktivitäten

In den Räumen der Wuppertaler Tafel am Kleinen Werth fanden sich über 40 Interessierte ein, um Aktuelles aus den Geschehen im Viertel zu erfahren. Vor allem im Veranstaltungsbereich zeigt sich das Quartier mächtig aktiv.

Eine von Herrn Weber geleitete Kurzführung durch die Tafel bot Überraschendes für die meisten Teilnehmer: Die Wuppertaler Tafel gehört nicht nur zu den größten Tafeln NRWs, sondern bundesweit.

Allein die Caféteria, die Bedürftigen Frühstück, Mittagessen und Abendessen offeriert, wird an Spitzentagen von 1500 Menschen frequentiert. Auch das überaus reichhaltige Verkaufs-Angebot an Büchern, Spielsachen, Kleidung und Möbeln, das jedem offensteht, beeindruckte die Besucher.

Ähnlich umfangreich war die Liste der bevorstehenden Veranstaltungen im Quartier. Erfreulich viele Akteure und Initiativen machen den Bürgern Angebote – beim Stöbern in unserem Terminkalender findet sich für fast jedes Interesse etwas.
Erwähnt seien hieraus an dieser Stelle einige Aufrufe:

Das BOB Kulturwerk plant einen Nachbarschaftsmarkt durchzuführen. Dabei soll es einen (Floh-)Markt auf dem Gelände des Kulturwerks geben, sowie Veranstaltungen, Musik, Theater, Lesungen und Tanz. Alle Bürgerinnen und Bürger Oberbarmens und Wichlinghausens, Vereine, Einrichtungen, Einzelhändler etc. sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Der Termin soll am 2. oder 9. Juli sein. Wer Lust hat mitzumachen meldet sich bei Anne Bünger.
E-Mail: anne.buenger@bob-kulturwerk.de, Mobil: 0177 / 3028785

Am 22. September wird erstmals in Wuppertal ein autofreier Tag stattfinden. Es sollen kleinere Straßenzüge gesperrt und verschiedene Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt werden. Daran beteiligen sich bisher u.a. das BOB Kulturwerk und der Verein Wir in Wichlinghausen (WiW). Wer sich mit Ideen und Tatkraft beteiligen mächte, wende sich bitte an Liesbeth Bakker. E-Mail: bakker.wuppertal@web.de, Tel: 0202 / 4296677, Mobil: 0157 / 38955947.

Das VERSS-Projekt (Aspekte einer gerechten Verteilung von Sicherheit in der Stadt) sucht Interviewpartner aus dem Stadtteil. Bei Interesse bitte mit Jan Starcke von der Universität Wuppertal Kontakt aufnehmen. E-Mail: starke@uni-wuppertal.de

Ein weiterer Aufruf betrifft die Quartiersbroschüre, Teil 2: Mit einer Auflage von 20.000 Exemplaren, die an alle Haushalte des Stadtteils und stadtweit an relevanten Schnittstellen verteilt wird, macht die Broschüre effektiv Werbung für die Inserenten und für das Quartier insgesamt. Eine zweite Auflage soll im Frühsommer 2017 gedruckt werden. Interessenten aus Gewerbe, Handel, Gastronomie und Vereine, die eine Seite schalten möchten, können Nikolai Spies von der WQG ansprechen: nikolai.spies@quartier-entwicklung.de , Tel.:0202/ 7580286-82

Zudem findet am 23. März in der Färberei die Abschlussveranstaltung des Bürgerbeteiligungsverfahrens zur Umfeldgestaltung des Berliner Platzes statt. Die genaue Uhrzeit wird noch verkündet.

Das Quartierbüro berichtete davon, dass sein Personal um eine halbe Stelle aufgestockt wird. Schwerpunkt der Aufgaben wird voraussichtlich der Bereich der Integrationsarbeit sein.
Außerdem macht das VIER ZWO ZWO auf die überarbeiteten Antragsformulare und Unterlagen zum Verfügungsfonds aufmerksam. Sie sind in unserem Downloadbereich abrufbar.

Bald können auch wieder Anträge zum Hof- und Fassadenprogramm gestellt werden. Ein Büro wurde mit der Durchführung beauftragt. Mehr dazu in Kürze.

Das Thema „Wohnen“ wird ein strategisches und wichtiges Thema der zweiten Förderphase der Sozialen Stadt sein. Im Fokus steht u.a. die Verbesserung des Wohnumfeldes einschließlich baulicher Maßnahmen. Dazu wird ein übergreifendes Team, koordiniert durch Projektkoordination und Quartierbüro, aus städtischen Mitarbeitern unterschiedlicher zuständiger Ressorts, dem Quartierbüro sowie der WQG gebildet.

Drei Projekte wurden auf der Konferenz ausführlich präsentiert:

Frau Derya Cakin vom Jobcenter stellte das neue „Haus der Integration“ (neben dem MediaMarkt in Unterbarmen) und das Projekt „zebera“ (zentrale Erstantrags- und Beratungsstelle für Menschen mit anerkanntem Fluchthintergrund) vor. Infos zu diesem sinnvollen Angebot hier.

Die stellvertretende Schulleiterin der Johannes-Rau-Schule an der Kreuzstraße, Frau Müller-Stashik, berichtete von der bevorstehenden Neugestaltung des Schulhofs. Dieser wird auch für das Quartier geöffnet (täglich von 8 Uhr bis 20 Uhr) und bietet einen neuen Treffpunkt für alle Bürger. Die Baumaßnahmen beginnen ca. 2 Wochen vor den Sommerferien und sollen ca. 2 Wochen nach Ferienende fertiggestellt sein.

Nikolai Spies von der WQG erläutert ein neues Konzept für Immobilien in Wichlinghausen-Süd: In Zusammenarbeit mit der Stadt Wuppertal und der KFW Bank wird künftig eine Beratung zu Möglichkeiten und Fördertöpfen der energetischen Sanierung von Immobilien angeboten. Interessierten Eigentümern geben Sanierungsmanager Matthias Kaufmann (matthias.kaufmann@quartier-entwicklung.de, Tel.: 0202/ 7580286-83) und Nikolai Spies gerne Auskunft.