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422 für NRW

Quartierbüro mit „Best Practise“ im Städtenetz NRW

Am Mittwoch den 12.10. traf sich das Städtenetz NRW zur seiner Jahrestagung in Essen. Thema war die Digitale Stadt. Auf dem Program standen verschiedene Keynotes und Dialogforen, für alle Menschen im Kontext des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt. Das Vierzwozwo Quartierbüro hatte dabei die Ehre selbst einen Workshop zum Thema „Wissensvermittlung und Wissenproduktion im Quartier“ zu gestalten. Unterstützt wurde es dabei von Judith Steinhard von der Stadtteilbibliothek in Wichlinghausen.

Einmal im Jahr treffen sich alle Kommunen und Partner*innen des Städtenetzes NRW zur Jahrestagung. Dieses Mal war die Digitalisierung das Schwerpunktthema. Neben Vorträgen von Prof. Dr. Anna Riedl von der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin (Digitale Transformation) und Jakob Maetzel von der Stiftung Mitarbeit (Digitalisierung und Teilhabe), wurde am Nachmittag in verschiedenen Dialogforen diskutiert.

Das Quartierbüro Vierzwozwo hat dabei eines dieser Dialogforen geleitet und konnte die Teilnehmenden gedanklich mit nach Oberbarmen entführen. Mit den besonderen Chancen und Herausforderungen in unserem Quartier als Grundlage haben wir dann mit den anwesenden zusammen über die Prouktion von Wissen und die Wissensvermittlung im Quartier debattiert. Denn aus einer diskurstheoretischen Perspektive (Michel Foucault) produzieren wir alle, die wir im Stadtteil über den Stadtteil reden und uns zu ihm Verhalten fortlaufend Wissen über Ob und Wi. Wer dabei, wie, wo mit wem redet, und was in den verschiedenen Gesprächen als Wissen voraussgesetzt wird, und was dann als „normal“ gilt hat einen großen Einfluss darauf was für Wissen entsteht.

Für Oberbarmen lässt sich über die Jahre festhalten, dass das der Diskurs über Kriminalität und Gewalt in der öffentlichen Wahrnehmung sehr viel Raum eingenommen hat. Wir haben anhand von Beispielen gezeigt, wie wir versuchen zusammen mit anderen Akteuren aus dem Quartier andere Diskurse über den Stadtteil herauszustellen. Diese Beispiele haben wir Ihnen auch hier Anhand der Folien mitgebracht.

Dabei konnte auch Judith Steinhard von der Stadtteilbibliothek in Wichlinghausen die anwesenden von ihrem Engagement besonders im Bezug auf das Urban Game, dass noch in diesem Herbst erscheinen wird fesseln.

Dass das Forum des Vierzwozwo Anklang fand, können wir auch anhand der Gespräche und Kontakte im Anschluss an die Veranstaltung festhalten. So gibt es nun auch in anderen Städten Initiativen Audioguides oder spielerische Zugänge zu Menschen aus dem Quartier zu finden. Der intensive Austausch auf der Jahrestagung hat aber auch uns gut getan. In diesem Sinne wollen wir uns auch nocheinmal beim Städtenetz NRW für die gesamte Organisation und Durchführung bedanken.

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