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Langobardenstraße Schwarzbach Umsetzung

Baubeginn: Villa Luhns

Sozialer, barrierefreier Wohnraum an der Schwarzbach

Sabine Tunnat-Seidel und Ralf Seidel nehmen Sie mit auf eine kleine Tour durch die „Villa Luhns“. Kommen Sie mit und klicken Sie sich durch die Bilder.

Sozial, …

Vor gut 3 Jahren hat das Ehepaar Seidel die alten Verwaltungsgebäude der ehemaligen Luhnsseifenfabrik erworben. Nun ist ein großer Schritt in der Verwandlung zur „Villa Luhns“ getan. Denn das Ehepaar möchte hier sozialen, barrierefreien Wohnraum im Stadtteil schaffen. Der offizielle Baubeginn konnte nun verkündet werden. Entstehen soll ein Wohnkomplex auf 3 Etage für Menschen mit und ohne Behinderungen. Lediglich eine Wohnung passt, so beschreiben es die beiden, nicht in die Vorgaben des sozialen Wohnungsbaus. Der Rest der Wohnungen ist auf Jahrzehnte preislich gedeckelt.

… Barrierefrei, …

Auf über 750m² Wohnfläche sollen nach Beendigung der Bauarbeiten bis zu 28 Menschen einziehen können. Dabei soll das Ganze sozialverträglich und die Bewohnerschaft bis zur Hälfte aus mit Menschen mit Behinderungen bestehen. So sind z.B. die Griffe der Fenster unten angebracht, damit sie von Rollstuhlfahrende geöffnet werden können. „Wir haben auch schon einige Interssent*innen aus dem Stadtteil für die Wohnungen. Daran sieht man, dass diese Wohnungen im Stadtteil benötigt werden.“, sagt Sabine Tunnat-Seidel.

… und auch noch Grün? …

Die Villa Luhns wird also sozial und barrierefrei. Sie wird aber zudem eine ganz klare grüne, nachhaltige Handschrift des Ehepaars Seidel tragen. Die beiden passionierten Radfahrenden haben darauf geachtet bei Bau viele Dinge wiederzuverwenden. Um Energie zu sparen und selbst zu produzieren wird es Wärmepumpen und Solaranlagen geben. Einige der Balken, die nun für das Dach genutzt werden, konnten durch die Unterstützung von Familie Bünger, von einer anderen Baustelle gerettet werden. „Wir können noch nicht versprechen, dass das Gebäude ganz Energieneutral sein wird, aber wir werden zumindest kurz davor sein.“ sagt Ralf Seidel über die ehrgeizigen Ziele. Auch der Innenhof soll perspektivisch entsiegelt werden, und es gibt Überlegungen, wie das Regenwasser effizient genutzt werden kann.

… in Oberbarmen.

Im Stadtteil fühlen sich die beiden pudelwohl. „Die Trasse ist um die Ecke, und man kommt auch schnell zur Schwebebahn. Außerdem fühlt man sich hier an der Schwarzbach fast wie in Berlin.“ sagt Sabine Tunnat-Seidel mit Bezug auf die in der Hauptstadt lebende Nichte. „Wir konnten auch schon an verschiedenen Stadtteilkonferenzen teilnehmen und haben dort gute Kontakte geknüpft.“ Das Ehepaar hofft, dass die ersten Bewohner*innen noch in 2023 einziehen können. „Aber bei so einer Baustelle, kann es immer zu Verzögerungen kommen, deshalb sind wir vorsichtig mit einem festen Zeitpunkt.“ sagen die beiden.

Ob ein paar Monate früher oder später fertig: Hier entsteht etwas ganz tolles in Oberbarmen an der Schwarzbach.

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