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Skaten und Klettern?

Idee für den Felsenspielplatz ist geboren

Robert Wiezcorek (Deutschen Alpenverein) und Johannes Berg (Skatefabrik) am Felsenspielplatz

Einige Jahre werden wohl noch ins Land gehen, ehe die Idee zur Umsetzung kommt, aber Träumen darf man auch jetzt schon. Wir trafen uns mir Johannes Berg von der Skatefabrik e.V. und Robert Wieczorek vom Deutschen Alpenverein Sektion Wuppertal schon im Februar am Felsenspielplatz und haben rumgesponnen. Auch die Stadt Wuppertal ist mit im Boot, plant selbst mit, und versucht zu ermöglichen. Hier ist der aktuelle Stand.

Das Areal direkt an der Berliner Straße gegenüber der Fernbushaltestelle erinnert gerade wenig an einen Spielplatz (der Spielplatzrahmenplan der Stadt Wuppertal vergibt für ihn die Note 6).

Die Idee

Der Felsenspielplatz, soll irgendwann aber natürlich möglichst bald, das facettenreiche Spiel- und Sportangebot im Quartier bereichern. Dazu können sich Skatefabrik und Alpenverein eine Nutzung sowohl für Skateboardfahrende als auch für Kletternde vorstellen. Man könnte die Felswand erklimmen und gleichzeitig einen Klickflip bestaunen, so die Idee, oder aber einen Kickflip machen und gleichzeitig den Kletternden zuschauen. Ein Ort für Jugendkultur und Trendsport, für Begegnungen und Veranstaltungen. Ein zentraler Ort an dem man niemanden stört. Die beiden engagierten Menschen (mit Ihren Vereinen) haben ja bereits einiges auf die Beine gestellt, also warum soll man nicht weitermachen?

Der Haken:

Auf dem Weg dahin gilt es noch einige Felsen zu erklimmen und Ollies zu stehen. Denn bis daraus etwas wird gilt es noch 3 Probleme zu lösen: Erstens die Finanzierung: Einen Skatepark und auch einen Klettergarten bekommt man nicht umsonst. Hier könnte die städtische Unterstützung wegweisend sein, da der Felsenspielplatz als eine Baumaßnahme ins Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (Seite ISEK) aufgenommen wurde. Das Land muss dem gesamten Konzept aber noch Zustimmen nachdem die politischen Gremien in Wuppertal das ISEK verabschiedet haben. Damit könnten 80% der Kosten gefördert werden und die Stadt Wuppertal müsste 20% der Kosten als Eigenanteil aufbringen. Um die Stadt bei diesen Planungen auf der praktischen Ebene zu unterstützen, erstellten die Skatefabrik und der Alpenverein bereits erste Vorentwürfe zum Gelände.

Doch auch mit einer potenziellen Aufnahme in das Programm der Städtebauförderung (Sozialer Zusammenhalt ab vorraussichtlich 2024) wären noch nicht alle Hürden überwunden. Denn auch in diesem Falle gibt es Lärm- und Naturschutz zu berücksichtigen. Deren berechtigte Einwände und Auflagen müssten natürlich vorab geprüft, berücksichtigt und bescheinigt werden.

Ja stimmt, das sind noch ganz schön viele „Wenns und Abers“, aber ohne die gibt es auch keinen Möglichkeitsraum in dem man Ideen entwickeln und weiterverfolgen kann. Wir bleiben am Ball und hoffen natürlich aufs Gelingen. Manchmal ist das Leben ja vielleicht doch ein Ponyhof oder dem Fall ein Skateklettergartenpark.

Und bis dahin?

Und während diese „großen Planungen“ langsam vorranschreiten, möchte der Verein Skatefbrik die Asphaltfläche bereit jetzt für kleinere Angebote nutzen. Dazu sollen noch in diesem Sommer Überseecontainer auf das Gelände gebracht werden, die als kleine Anlaufstelle fungieren sollen. Johannes Berg hat sich dafür auch offiziell als Spielplatzpate für den Felsenspielplatz eintragen lassen. Das verkürzt die Wartezeit bestimmt ein bisschen. Hierbei hat das Zusammenspiel mit der Stadtverwaltung schon gut funktioniert: So hat das Ressort Grünflächen und Forsten dafür die notwendigen Vorberietungen bezüglich des Grünschnitts getroffen. Dankeschön an dieser Stelle nochmal!

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