OASE: Glückliche Stunde Vol. II

Nach dem tollen Auftakt im Juli schreibt Oberbarmen seine Geschichte weiter. Kollektives Sprechen Lesen Lauschen.Oase Glückl Stunde 07 16 FOTO_AD IUSSA (4) klAm Mittwoch, 03. August um 18 Uhr veranstaltet die OASE am Bauwagen am Peter-Hansen-Platz vor der Färberei die zweite Glückliche Stunde.
Die erste Glückliche Stunde im Juli war ein toller Erfolg: Italienische Passanten erzählten von ihrem Leben in Oberbarmen und schmetterten gemeinsam die italienische Nationalhymne. Gigi Buffon wären Tränen der Rührung gekommen.

Die Schauspielerin Juliane Wolff trug mit OberbarmerInnen deren Texte vor und sang dazu Chansons.
Dazwischen ertönte Opernmusik und verwandelte die Berliner Straße am Peter-Hansen-Platz in einen weihevollen Ort. „Oberbarmen ist wie Paris“, heißt es in der Broschüre der OASE („Ich hab Schicksal“). Die Glückliche Stunde zeigte: das stimmt.

Für die zweite Ausgabe hat der Stadtschreiber Aufnahmen von seinen Gesprächen und Begegnungen im Quartier mit Fokus auf das Thema „BIN ICH?“ transkribiert. Allesamt quasi existenzielle Erzählungen, Empörungen und Erlebnisse von Menschen, die ihm ihre Seelen öffneten.
Willkommen zur feierlichen Nachlese erzählter Leben im Stadtteil beim alkoholfreien Wüsten-Cocktail „Fata Morgana“ und OASEN-Tee (gratis).
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„Uns gehört nur die Stunde. Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel“, konstatierte Theodor Fontane.
Und dabei ist man bisweilen schon glücklich, wenn man nur Gehör findet mit seinen Anliegen, Hoffnungen und Träumen. Wenn man spürt: Jemand interessiert sich für mich und das, was mich umtreibt.

Weitere Infos / Kontakt: OASE Oberbarmen, Roland Brus, roland.brus@web.de
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Einmal im Monat veranstaltet die OASE die Glückliche Stunde in Oberbarmen. Bewohner, Passanten, Künstler lesen aus den in der OASE gesammelten Geschichten aus dem Viertel. Wir alle lauschen gemeinsam und hören Aufgeschnapptes, Erzähltes, Notiertes, Unerhörtes.
Die OASE im Bauwagen ist ein mobiles Labor, das das Leben in Oberbarmen erkundet. Das Projekt ist eine Einladung zum Nachdenken darüber, unter welchen Bedingungen lebendige und gemeinschaftliche Urbanität neu entstehen kann.
Künstlerische Leitung: Roland Brus; Künstler/ Mitwirkung Produktion: Andy Dino Iussa und Olaf Reitz.
Mitarbeit: Angelika Ayad; Träger des Projekts: Bürgerforum Oberbarmen e.V.
Gefördert vom Verfügungsfonds Soziale Stadt Wichlinghausen Oberbarmen