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Tourismus Zentrale Oberbarmen

Großes Finale „Die Wüste lebt!“

Oase mit Wüstenbewohnern (Foto: Andreas Röhrig)

Da war ganz schön was los, in der neuen Tourismus Zentrale Oberbarmen, die am Samstag, 12.10.22 eröffnet wurde. Auf dem Peter-Hansen-Platz vor der Färberei versammelten sich zahlreiche Weggefährtinnen und Mitstreiter aus 4 Jahren „Die Wüste lebt!“. Unter ihnen waren auch einige, die den Schlüssel zur neuen Tourismus Zentrale Oberbarmen überreicht bekamen. Wo das eine aufhört, kann das neue beginnen. Wisst Ihr denn, was eigentlich unter dem Sand liegt?

„Was liegt unter dem Sand?“ Die Karte wundersamer Sehenswürdigkeiten (Foto:Andreas Röhrig)

In 4 Jahren kann man so einiges im Stadtteil entdecken. Das Team von „Die Wüste lebt!“ hat sich dabei immer von den Oberbarmerinnen und Oberbarmern leiten lassen und sich gemeinsam mit ihnen auf Entdeckucksreise gemacht Dabei haben sie einige Sehenswürdigkeiten unter dem Sand in der Wüste Oberbarmens freigelegt. Davon konnte man sich bei der Eröffnung der Tourismus Zentrale Oberbarmen überzeugen. Beispielsweise liefen in einem Zelt die Videoclips der letzten 4 Jahre oder ausgelegte Exemplare der Wüsen-Print-Medien „Sand“ und „Freiheit“. Wer sich nun selbst auf die Spuren der „Karawane“ durch die Wüstensand begeben möchte, kann das mit der Karte „Wundersames Oberbarmen“ tun. Auf diesem Satdtplan sind schon einige Menschen, Aktionen, besondere Orte, Kultstätten, Denkmäler, schräge Ecken und vieles mehr eingezeichnet. Im Netz gibt es eine Online Version dieser Karte und wir alle können dort weiterhin kurisose Sehenswürdigkeiten eintragen. Wer etwas neues unter dem Sand endeckt, schreibt bitte an info@die-wueste-lebt.org

Schlüsselübergabe an den Oberbürgermeister, Uwe Schneidewind (Foto: Andreas Röhrig)

EIn Höhepunkt war die Schlüsselübergabe der Tourismus Zentrale Oberbarmen an Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. Aber auch andere Leute haben jetzt dauerhaften Zugang zu unserem Stadtteil: der Bundestagsabgeordente Helge Lindh, Julia Wessel vom Kultur-Büro der Stadt Wuppertal und Carola Haberl eine Nachbarin aus Oberbarmen.

Übergabe des Schlüssels an Carola Haberl (Mitte). Roland Brus moderiert und Daniela Raimund übergibt den Schlüssel. (Foto: Andreas Röhrig)

Wer noch mal in Ruhe die 4 Jahre Revue passieren lassen möchte, kann dies auf der Homepage von „Die Wüste lebt!“ ausgiebig tun.

Dieser Slogan spricht für sich, oder? (Foto: Andreas Röhrig)

Wie kam es nun eigentlich zu dieser tollen Förderung? Wodurch wurde die Wüste lebendig? HIer bekomen Sie ein paar Hintergründe zum Modelprojekt Utopolis.

Das Bundesprogramm „UTOPOLIS – Soziokultur im Quartier“ wird als ressort­übergreifende Strategie im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur für Medien (BKM) sowie dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen ermöglicht. In vierjährigen Entwicklungs­prozessen erproben bundes­­weit soziokulturelle Zentren unter der Frage­stellung, wie Kunst und Kultur für das Zusammen­leben der Gesellschaft in den Stadtteilen genutzt werden kann, neue kreative Beteiligungsformate. Gefördert wurde die Wüste im Rahmen des bundesweiten Modellprojektes UTOPOLIS – Soziokultur im Quartier gefördert. Das war für das Quartierbüro besonders spannend, da die Wüste quasi ein Schwesterprojekt gewesen ist. Wir werden ja aus dem selben Bundesministerium gefördert. Ohne ein Programmgebiet in der Städtebauförderung, können solche Projekte wie „Die Wüste Lebt!“ nicht zusätzlich in den Stadteil geholt werden. Insofern gilt hier noch mal ein herzliches Dankeschön an die Färberei, die damals den Förderantrag beim Ministerium gestellt hatte.

Utopolis in Oberbarmen (Foto: Andreas Röhrig)
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