Nach der Mosaik-Installation wird am 15.10. um 16 Uhr due Neugestaltung der Wegeverbindung gefeiert.

Am Donnerstag, den 15.10. ist es soweit: der neugestaltete Ursula-Lietz-Weg wird ab 16 Uhr eingeweiht. An den letzten beiden Wochenenden im September haben Nachbar*innen und Engagierte zusammen mit den Künstlerinnen Ute Scholl-Hallbach und Marziyeh Abbas Zadeh (Rahab) die mit dem Stadtteil gemeinsam erstellten Mosaike an die Stützmauern des Fußwegs angebracht. Damit ist die Wegeverbindung zwischen Schwarzbach und Langobardenstraße (bzw. Nordbahntrasse) vollständig fertiggestellt.
Das passiert bei der Einweihung
Bei der Einweihungsfeier können Sie die Mosaike anschauen, die Künstler*innen und aktiven Nachbar*innen treffen und sich selbst auch mit dem Thema der Mosaike beschäftigen. Außerdem werden Verkehrsdezernent Gunnar Ohrndorf und Bezirksbürgermeister Christian Wirtz zugegen sein und gemeinsam die Fertigstellung des Fußwegs würdigen und das neue Namensschild für den Ursula-Lietz-Weg enthüllen. Bei Kaffee und Kuchen kann der Nachmittag dann ausgeklungen werden.
Warum „Ursula-Lietz-Weg“?
Die Bezirksvertretung Oberbarmen hat der Verwaltung vorgeschlagen, den Fußweg nach der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Ursula Lietz (CDU) aus Wuppertal zu benennen. Dem Vorschlag ist die Stadt Wuppertal gefolgt.
Was ist an den letzten September-Wochenenden alles passiert?
Der Stadtteil hatte zu Beginn des Jahres 75 Mosaike gestaltet. Die Installation dieser Bilder unterteilte sich in drei Arbeitsschritte:
Vorbereiten
Am ersten Tag wurden die Wandflächen grundiert, die Mosaike den einzelnen Mauerstücken zugeordnet und alles benötige Material in der Nähe vom Fußweg zwischengelagert. Dabei wurden wir u.a. großartigerweise vom Stadtteilservice Oberbarmen und Herr Schütze aus der Nachbarschaft unterstützt.
Anbringen
Nach der Vorbereitung wurden alle Mosaike in einem Rutsch, d.h. an einem Tag, erfolgreich angebracht. Zahlreiche Unterstützung kam aus dem Stadtteil. Es waren sowohl Leute aus den Workshoptagen zur Mosaik-Gestaltung dabei als auch ganz neue Gesichter, sodass es ein schönes Wiedersehen und Kennenlernen zugleich war. Es wurde in 2er Teams und in Schichten gearbeitet, so wie es jedem möglich war. Die Anbringun der Mosaike erfolgte sorgfältig und unter professioneller Anleitung der Künstlerinnen.
Verfugen und Reinigen
Als letztes folgte dann das Verfugen und Reinigen der Mosaike. Aber zunächst mussten die frisch angebrachten Mosaike ihre erste Bewährungsproben überstehen: es hat einen halben Vormittag geregnet, was in Wuppertal vorkommen soll. Die Regenpause wurde aber von den Teilnehmenden super genutzt. Im Nordbahntrassencafé, wo wir während der Einsatztage bestens mit Essen und Trinken versorgt wurden, kam man zusammen, tauschte sich aus und hat sich gemeinsam für die anstehenden Arbeit eine Strategie zurechtgelegt. Sobald der Regen vorüber war, wurde bis in die Abendstunden Gas gegeben. Leider hat es nicht ganz gereicht, um an einem Wochenende fertig zu werden. Aber die Restarbeiten konnten mit einem kleinen, weiterhin sehr motivierten Helfertrupp schnell über die Bühne gebracht werden. Am Ende waren alle mit der geleisteten Arbeit und Ergebnis mehr als zufrieden.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Beteiligten herzlichen für ihr großartige Unterstützung.
Wie wird das Ganze finanziert?
Die Baumaßnahme wurde im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt Oberbarmen/Wichlinghausen“ umgesetzt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 550.000 Euro. Davon werden 80 Prozent über Städtebaufördermittel finanziert, 20 Prozent trägt die Stadt Wuppertal.













































